Augrimmer

Reviews Demo 2007

Totentanz Mag:

Seit 1998 werkelt Axtschwinger Nord an seiner Band Augrimmer, die nach einem Demo und letztlich erst 2006 mit zweifacher Verstärkung aus der Rhythmus- und Gesangecke vervollständigt wurde. Nun hat man 4 schwarzwurzlige Tracks zurechtgezimmert, die auf dieser Demo vorliegen.
Beim Sound dieser Eigenproduktion wurde eine gute Mischung gefunden, die der Atmosphäre dieser Stilrichtung zugute kommt. Holpriger Demosound wird demnach vermieden, der typisch mitten- und höhenbetonten, Rauschzustände erzeugende, nordische Klirrsound ist es aber auch nicht ganz geworden, sondern eine durchweg gute Mischung aus beidem, der vielleicht noch der letzte Schliff fehlt. Ob man den als bekennenden Pandabären der alten Schule wirklich benötigt, ist zu bezweifeln, besitzen Augrimmer mit ihren mitreißenden Eigenkompositionen doch genau die richtige Mischung, um im Genre Fuß zu fassen. Dem vergleichsweise gemächlichen Eingangsstück – relativ gesehen, denn schwarze Kunst kennt kein SlowMo-Parts – folgen drei infernalische, Kälte hauchende Einsätze, die den Stil vergangener Tage zu neuem Leben erwecken. Kein wüste Prügelorgien, sondern mitreißender, schneller Black Metal, eingespielt mit klassischer Instrumentalisierung (sprich: ohne Keyboards oder Effektspielereien) wird hier fabriziert, wie er mir im überproduzierten, viel zu bombastischen Genre-Umfeld nur noch selten begegnet. Damit setzen Augrimmer ein klares Zeichen, denn das ist unterstützenswerter Underground, der die Instrumentalität, die Strukturen und vor allem auch die lyrische Basis besitzt, um sich zu Größerem zu entwickeln. Mehr Infos gibts unter unten stehender Webadresse oder direkt bei der MySpace-Präsenz der düsteren Schergen unter www.myspace.com/augrimmer.

Shapeless Zine: 8/10

Di solito un gruppo giovane, appena arriva a comporre tre o quattro canzoni, non ci pensa due volte a registrarle e pubblicare un demo. Molte volte, però, la smania di farsi conoscere nell’underground gioca brutti scherzi, e così ci troviamo i fronte a gruppi impreparati e a lavori totalmente immaturi. Non è il caso degli Augrimmer: l’idea di formare un gruppo tormentava il chitarrista Nord già nel 1998; il ragazzo, però, ha dovuto attendere il 2005 affinché ci fossero i presupposti per fare le cose con una certa professionalità. In tutti questi anni, Nord ha continuato a comporre canzoni ispirandosi al black metal norvegese. Reclutato il batterista Berserker, i due iniziarono a registrare alcuni brani. Dei cinque previsti, ne salvarono solo quattro, tra l’altro tutti in versione strumentale. Berserker però abbandonò di lì a poco il compagno per trasferirsi in un’altra città, il che rallentò ulteriormente il cammino di Nord. Dopo alcuni mesi, finalmente, la line-up venne completata da Satan (basso e voce) e Draug (batteria). Nel marzo del 2007 Satan registrò le voci, dopodiché il demo di debutto venne finalmente pubblicato.
Meno male che Nord non ha desistito, perché queste quattro canzoni, pur senza togliersi dalla scia dei gruppi di punta della scena norvegese, ci presentano un gruppo di valore e con un certo potenziale. Il black metal degli Augrimmer è gelido, furioso e maestoso, ma a volte si trasforma in qualcosa di epico e malinconico. Per la maggior parte, le canzoni viaggiano su tempi sostenuti, che sporadicamente si arrestano e cedono il passo ad arpeggi di chitarra. La distorsione della chitarra e fredda, un po’ confusa in certi frangenti, ma tutto sommato il suono è più che soddisfacente per il genere proposto. Il cantato maligno e la batteria secca e incisiva completano l’opera.
Le canzoni hanno una propria identità, nel senso che non poggiano su una struttura basilare ed inoltre si differenziano le une dalle altre, senza per questo cambiare stile.
Nel complesso la registrazione è efficace, perché mantiene intatta la rabbia e la maestosità della musica senza per questo scadere nel caotico. Si tratta di un demo dai suoni freddi, in perfetta linea con la tradizione black, ma fatto con criterio. Anche dal punto di vista dell’esecuzione gli Augrimmer non lasciano a desiderare.
Non c’è molto da aggiungere: lo stile del gruppo non ha nulla di innovativo, ma a conti fatti “At Winterdawn”, “Deadlights”, “Saturn The Solitaire” e “Leper Moon” sono canzoni di valore, pervase dallo stesso spirito che aleggiava negli album di Ulver ed Enslaved ormai più di dieci anni fa.
Nell’attesa di ascoltare l’album di debutto, al quale il gruppo sta già lavorando, vi consiglio di procurarvi questo primo demo.

Metallic Zine:

Namen wie Immortal, Enslaved, Ulver, 1349 oder Darkthrone stehen für kompromissloses Blackmetalgeknüppel feinster norwegischer Bauart. Von eben solchen Bands beeinflusst, gibt das nun vorliegende Viertrackdemo von Augrimmer berechtigten Anlass zur Hoffnung, dass künftig wieder qualitätsbetonter Blackmetal herausgebracht wird, dem es keineswegs an Authentizität bezüglich früher 90er mangelt, da der Blackmetal seiner Entwicklung betreffend in den letzten Jahren schwer ins Wanken geraten ist.
Härte, Melodie, Wiedererkennungswert sprich Originalität und waschechtes Undergroundfeeling gingen im Laufe der Zeit flöten. Etwas holprig, oftmals rasend schnell, treibend, überraschend melodisch und mit enorm viel Blastspeed nach vorn, weiß das hier abgegebene kleine Visitenkärtchen von Augrimmer (leichte soundtechnische Mängel ausgenommen) in jeder Hinsicht zu gefallen.
Bissig, technisch versiert, gnadenlos oldshoolig zur Sache gehend, schnell, direkt und brutal gelingt es der Band trotz hohen Knüppelanteils mittels geschickt platzierter Rhythmus- und Tempowechsel bei allen vier Tracks immer wieder den musikalischen Spannungsbogen enorm abwechslungsreich zu gestalten, der ihrer eisig-frostkälte-klirrenden Instrumentierung und den auch namentlich perfekt zur Mucke passenden Titeln (At Winterdawn, Deadlights, Saturn The Solitaire und Leper Moon) gerecht wird.
Ebenfalls prima zur Geltung kommt der fiese Kreischgesang, bei dem jeder Ton sitzt, – ein prägnantes Organ, das eingeschworenen Blackmetalfans permanent wohlige Kälteschauer über den Rücken jagt und potenzielle Nervensägen in Windeseile aus dem Zimmer vertreibt … Unglaublich, was der Drummer hinter der Batterie leistet …! Wenn der Sound künftig nur ein wenig fetter abgemischt aus den Boxen dröhnt, kann diese abnorm grimmig und herrlich undergroundig roh lärmende Schwarzheimerkapelle schon bald mächtig von sich Reden machen … – derart rauh, direkt ungeschliffen, kraftvoll und variabel donnerte trotz noch nicht ganz ausgereifter Produktion schon seit geraumer Zeit fast nichts auch nur halbwegs annähernd vergleichbares, qualitativ hochwertiges im Extremblackmetal-Sektor aus meinen Boxen. Fett! Dem in Planung befindlichen Full-Length-Debüt der Truppe darf mit Spannung entgegengesehen werden.
Schwarzmetallische InteressentInnen sind zwecks ausreichenden Infobedarfs beraten, den Link www.augrimmer.de anzusteuern oder sich Videokostproben der Band auf www.myspace.com/augrimmer reinzuziehen.

Myrrthronth: 7,5/10

Was lange währt wird gut – eine Redewendung, die bei Augrimmer wahrlich wie die Faust auf das ebenso sprichwörtliche Auge passt. 1998 gegründet veröffentlicht die Band erst neun Jahre später ihr erstes Demo, welches es dafür aber hörbar in sich hat. Dabei setzt das Trio ganz auf traditionellen Black Metal, mal rasend, mal schleppend, aber immer frostig kalt – genau so, wie es der Rezensent dieser Scheibe mag!
Ganz besonders gefällt mir dabei der Sound. Dieser entspricht nämlich dem, was ich unter positivem Garagensound verstehe. Dreckig, roh und brutal, keine Schnörkel, kein Trigger, einfach direkt auf die Fresse. Die vier Songs werden von Drums, die immer zwischen Schnelligkeit und rumpeligem Midtempo schwanken, angeführt. Unterstützung erhält das Schlagzeug dabei von eisig-kalten Riffs, die mich immer wieder an frühe Black-Metal-Alben aus Norwegen, gelegentlich aber auch an die Frühwerke von Graven erinnern und dem Demo einen sehr nostalgischen Anstrich geben, der durch gelegentlich auftretende melancholische Anstriche noch verstärkt wird. Über allem thront der fiese Kreischgesang, der gelegentlich mit Hall versetzt wird und eine wirklich boshafte Magie verstreut. Hervorheben kann man dabei eigentlich keinen Song besonders, auch wenn es mir das Riffing in “Leper Moon” schon sehr angetan hat.
Leider endet diese Reise in alte Zeiten nach 15 Minuten viel zu früh und hinterlässt einen Schreiberling, der vom Schaffen der Band sichtlich angetan ist. Sollten Augrimmer es schaffen, diese bösartige Atmosphäre auf ein ganzes Album erstrecken zu können, dann steht uns ein wirklich gutes Old-School-Werk ins Haus. Bitte mehr davon!

Voices from the Darkside:

From the moniker alone you know this band is Black Metal, right? I mean what else could it be? The band’s name could draw only that conclusion. What it actually means is anyone’s game. Sounds made up, who knows? Who cares? Mayhaps it’s SPINAL TAP-ish and means “None more Grim” or for that matter mayhaps it means “Those that wish they were from Bergen instead of boring old Bayem.” And that actually could be. As this demo / CD is rife with only one law in mind and that is to sound as close as humanly or inhumanly or better said still. As close as Panda-ly possible to IMMORTAL as might be made. Without actually crossing the intellectual property line so as not to be sued outright by Nuclear Blast Records! Every inch of this four tracker reeks of IMMORTAL. Even from the very start, the opening first song, its title alone ‘At Winterdawn’, for crying out loud. The melodic riffs that begin this song, their structure and delivery (.even if strangely and tonally reminiscent of ‘Planet Caravan’, but we won’t get into that..) to the end riffs of ‘Saturn The Solitaire’, the CD’s closer. Yes, more fuckin’ IMMORTAL than I think Demonaz could stand if he heard this disc. Most definitely more than I can take, and without a doubt more IMMORTAL-isms than the law ought to allow! IMMORTAL still lives! IMMORTAL still draws breath! I am shocked at the fact that the only thing not IMMORTAL about this band is the logo of AUGRIMMER! Were you all tired on that day not to draw something similar?! As we all know every single song within IMMORTAL’s discogragphy, is yet another stake in the heart of BATHORY. This begs the question as to why would anyone want to start up essentially a tribute band to these panda-fied con artists of the great northern wastes? IMMORTAL tread a path already blazed a decade prior to their inception and blazed by a better man than any of you, better than any that have been in IMMORTAL, will be in IMMORTAL or have successfully stolen from his ideas and have made a living off it! May the Devil rest Quorthon’s soul. Couldn’t you hacks of waited until IMMORTAL disbanded before you attempted AUGRIMMER? You make me sick! From this band’s Myspace site, AUGRIMMER hail BULLDOZER, LIVING DEATH and Hungary’s TORMENTOR. And I will agree granted these acts are amongst a plethora of obscure Black Metal, one decent Death Metal band (.who regret that they were so Black inspired at one time), an Asian whore and I think one or two True Metal acts. Be that as it may, there was for an instant that I honestly was hoping AUGRIMMER were just mistaken for calling Black Metal their style. And that they instead would have drawn blood from those corpses mentioned above, within those old cryptic realms, and given us something new and cool. Something other than what I was soon to be presented with. The fact is though, that AUGRIMMER do nothing more than sit on their ass, idle in Abbath’s parents’ backyard. Drunk at Doom’s feet, loitering on his back-steps, eyes glazed over, with grass stains on their jeans. Real soulless creeps looking up at Occulta’s mother in the window, wondering aloud why they couldn’t of been ripped from her swollen womb – than from that of their own mothers’. Contact: order@augrimmer.de or www.myspace.com/augrimmer or www.augrimmer.de

Amboss Mag:

Erwartet habe ich mir nicht sonderlich viel von AUGRIMMER, doch schon nach dem ersten Song muss ich zugeben, dass mir die Musik gefällt. Die Horde ist ja sehr wortkarg und dies auch, wenn es sich um die eigene Band Biographie handelt, so fand ich nur ein paar Zeilen auf ihrer Heimseite:
- 1998 – Nord beginnt an Songs zu arbeiten
- Herbst 2005 – Gründung der Band durch Nord (g.,b.) und Berserker (dr.)
- März 2006 – Aufnahme des augrimmer Demos
- Sommer 2006 – Berserker verlässt die Band
- Herbst 2006 – Satan (v.,b.) und Draug (dr.) stoßen zur Band
- März 2007 – Aufnahme der Gesangsspuren
- März 2007 – Mastering des augrimmer Demos
- Mai 2007 – Release des augrimmer Demos
Also kann man behaupten, dass AUGRIMMER keine Selbstdarsteller sind und sich mehr dem Erschaffen der Musik aus Hauptpriorität auf die Stirn geschrieben haben. Mit Erfolg, denn die Musik klingt sehr naturverbunden und melodisch und trotzt gehobener Geschwindigkeit erkennt man, dass angenehme Gitarrenriffing und die Drum-Passagen sehr gut. Der Gesang ist hässlich, fies und versprüht eine Art böses Gift.
Ein durchaus vielversprechendes Demo, bleibt nur zu hoffen, dass sie an diesen 4 Tracks anschließen und nicht zuviel verändern! Meine Lauscher sind erwartungsvoll gespitzt und wie ich aus dem Begleitschreiben raus lesen durfte, arbeiten AUGRIMMER gerade an einer Debüt-EP und an einem Album. 4 Tracks mit einer Spielzeit von 15:08 Minuten. www.augrimmer.de / www.myspace.com/augrimmer (sad1914)

Heavy-Metal-Heaven:

Wer das Augrimmer Demo zum ersten mal in seine Finger bekommt, dem fällt sofort auf, dass hier eine Band am Start ist, die es wissen will. CD gepresst, nicht selber gebrannt, starkes Booklet und ein schönes, düsteres Cover, dass zum nachdenken anregt, denn was genau darauf abgebildet ist, weiß nur die Band selbst.
Wer sind die drei Jungs? Da wäre zum einen Sänger und Basser Satan, Gitarrist und Bandleader Nord und zum anderen Schlagzeuger Berzerker, der mittlerweile durch Draug ersetzt wurde, jedoch erst auf der nächsten Veröffentlichung zu hören sein wird. Und auf genau diese “nächste Veröffentlichung” freue ich mich schon jetzt, denn Augrimmer liefern hier ein Demo ab, dass zwar aufnahmetechnisch nicht das Beste ist, jedoch bei genauerem hinhören durch seine Eigenständigkeit überzeugen kann. Technisch und melodisch starke Riff´s, heftiger Kreischgesang gepaart mit hämmernden drum´s. Sehr schön!
Alles in allem eine Band, die sich stark an den Wurzeln des Black Metal orientiert, was sie aber sehr gut hinbekommen, dabei m. M. n. jedoch nichts geklaut haben, obwohl Ähnlichkeiten zu bekannten Bands bestehen.
Weiter so Jungs!!!
Note 2-

Vönger:

Augrimmer, bestehend aus Satan (Gesang und Bass), Nord (Gitarren) und Berserker (Schlagzeug), ist eine junge Band aus dem südlichen deutschen Raum. Gegründet im Jahre 2005, um die Traditionen des Black Metals aufrechtzuerhalten. Gut so, denn mit ihrer ersten Demo zeigen sie auch gleich, was sie mit traditionellen Black Metal meinen.
Zum einem ist es die Aufmachung des Demos, welche schon mal nicht unbedingt als Demo anzusehen ist, da es sich um eine professionell erstellte CD handelt. Zwar wartet sie mit einem schmalen Booklet auf, aber selbst da kann man sehen, dass man sich mehr als nur Mühe gemacht hat, etwas Ordentliches auf die Beine zu stellen. Die notwendigen Informationen in ihm sind klar strukturiert und nicht einfach billig zusammengewürfelt. Nur das Cover hätte deutlicher sein sollen, kann man doch leider überhaupt nicht erkennen, was dargestellt werden soll. Aber dafür werden die Jungs nichts können.
Zum anderen ist es natürlich die Musik, welche uns Augrimmer auf dieser Demo präsentieren. Ein wahres Trommelgewitter bricht herein, ein vorzüglicher Kreischgesang und fantastischen Gitarrenriffs. Man kann durchaus erkennen, dass man die alten Alben von Immortal schätzt, dennoch klingt das alles schon nach mehr.
So sind ein paar, wirklich nicht viele, Ähnlichkeiten zu Endstille erkennbar. Doch muss dies nichts schlechtes heißen. Denn gepaart mit vielen eigenen Ideen klingt das Ergebnis sehr interessant. So sehr, dass man gerne mehr davon haben möchte, doch sind es leider nur 4 Songs mit einer Spielzeit von knapp 15 Minuten, welche es auf das Demo geschafft haben, was auch der einzige große Kritikpunkt ist. Aber nun ja, es ist eine Demo und soll ja Lust auf mehr machen. Und da bin ich schon sehr gespannt, was uns noch alles von Augrimmer vorgesetzt wird.

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